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Mit Sicherheit geprüfte Systeme (abP)
 
Mit Sicherheit geprüfte Systeme
Knauf AMF bietet ein breites Portfolio an aktuellen Brandprüfungen

An Trockenbaukonstruktionen werden hohe bauphysikalische Ansprüche gestellt: Sie sollen eine Vielfalt von Funktionen wie Brand- oder Schallschutz erfüllen. Architekten, Bauherren und Fachunternehmer verlassen sich in Sachen Systemqualität daher auf umfangreiche Prüfungen. Die Erteilung von allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnissen (abP) erfolgt nach Richtlinien des Deutschen Instituts für Bautechnik, die zukünftig noch strenger ausgelegt werden. Bis zum 1. April 2014 müssen sie von den Prüfinstituten umgesetzt sein. Mit seinen zwei verschiedenen Schienensystemen bietet der Systemhersteller Knauf AMF ein besonders breites Produktportfolio und verfügt bereits über 50 aktuelle Prüfzeugnisse. Im Zuge der Neuregelungen wird Knauf AMF diesen Bestand weiter ausbauen.
Die neue Umsetzung der Richtlinie sieht vor, dass die tatsächlich geprüften Produkte und Komponenten in den neuen Prüfzeugnissen genau spezifiziert werden. Extrapolationen, also die Ausweitung des Verwendungsbereichs eines Prüfzeugnisses auf andere Bauarten, sind nur noch eingeschränkt möglich. Allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnisse, die auf Extrapolationen beruhen, werden deshalb am 1. April 2014 teilweise ihre Gültigkeit verlieren. Für Hersteller bringt diese Neuregelung eine Reihe von Herausforderungen mit sich. Sie müssen ihr gesamtes Produktportfolio für die unterschiedlichen Bauarten prüfen lassen. Im Bereich Brandschutz bedeutet dies, dass auch die Integration von Systemeinbauten, wie zum Beispiel Rasterleuchten, prüftechnisch nachgewiesen werden muss. Das Nachweis und Prüfverfahren garantiert in Zukunft noch mehr Sicherheit und fördert den Trend zu noch hochwertigeren Systemkonstruktionen.

Das Wichtigste kurz und knapp:
  • Bestehende allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnisse werden zum Teil ihre Gültigkeit verlieren.

  • Neue Systemkomponenten müssen nach den neuen Vorgaben geprüft werden.

  • Systemkomponenten werden vom Prüfinstitut genauer als bisher spezifiziert.

  • Extrapolationen von Prüfergebnissen sind nicht mehr bzw. nur noch eingeschränkt möglich.

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